Die SMART-IAC-Säulen von LCTech basieren auf einem kompakten Säulendesign zur immunaffinitätsbasierten Probenaufreinigung. Im Vergleich zu konventionellen IAC-Säulen mit 3 mL Fassungsvolumen wird sowohl das erforderliche Probenvolumen der Matrix als auch der Verbrauch an Lösungsmitteln reduziert. Dadurch kann die Probenvorbereitung mit geringerem Ressourcenbedarf durchgeführt werden. Aufgrund des reduzierten Säulenvolumens verkürzt sich die gesamte Aufarbeitungszeit der Methode, wodurch Probenserien effizienter bearbeitet werden können. Dies ist insbesondere bei analytischen Anwendungen mit hohem Probendurchsatz von Vorteil. Zudem verfügt die SMART-Serie über standardisierte Luer-Anschlüsse, über die mehrere SMART-IAC-Säulen in Serie gekoppelt werden können. Dadurch können verschiedene immunaffinitätsbasierte Selektivitäten in einer gemeinsamen Probenvorbereitung kombiniert werden, sodass eine parallele Aufreinigung unterschiedlicher Mykotoxine innerhalb eines Arbeitsablaufs möglich ist.
Die Reduktion des eingesetzten Matrix- und Lösungsmittelvolumens führt nicht zu einer Beeinträchtigung der Wiederfindungsraten. Nach Probenaufarbeitung gemäß dem LCTech-Protokoll werden die Mykotoxine in injektionsfertiger Form und vergleichbarer Konzentration zur konventionellen 3-mL-IAC-Aufreinigung erhalten. Die Sensitivität der nachfolgenden HPLC-Analytik bleibt dabei unverändert, während sich die Gesamtaufarbeitungszeit auf ein Viertel der Zeit reduziert.